Hydrologie

Hochwasser und Niedrigwasser sind Teile des natürlichen Wasserkreislaufs.

Große Wassermassen laufen in kurzer Zeit in Bach- und Flusstälern zusammen, wobei Wetter und Flussgebiet das Ausmaß des Hochwassers bestimmen. Während bei großen Gewässern Hochwasser durch langanhaltende Niederschläge und Schneeschmelze verursacht werden, entstehen sie an kleineren Flüssen und Bächen durch örtliche Gewitter oder Starkregen.

Bei Niedrigwasserereignissen sinkt der Wasserstand aufgrund von ausbleibendem Niederschlag, zu großer Wasserentnahme oder Zwischenspeicherung in Form von Schnee, mit Folgen für Umwelt, Mensch und Wirtschaft unter die durchschnittlich auftretenden Werte.

Das Naturereignis „Hochwasser“ können wir nicht stoppen, wir können das Risiko aber vermindern. Dabei stellt das Hochwasserrisiko die Verknüpfung des Schadenspotentials mit der Eintrittswahrscheinlichkeit des Hochwassers dar. Hochwasserrisikomanagement zielt ab auf die Verminderung sowohl der Schadenspotentiale als auch der Eintrittswahrscheinlichkeit des Hochwassers.

Das Wasserhaushaltsgesetz schreibt in § 78d die Ausweisung von Hochwasserentstehungsgebieten vor. Die Länder der FGG Rhein hatten 2018 die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg beauftragt, ein Gutachten zu deren Wirkung zu erstellen, welches sich auch mit möglichen Alternativen beschäftigt. Der Projektbericht kann hier heruntergeladen werden.

In dieser Tabelle finden Sie Informationen zu bedeutenden Hochwasserereignissen in Deutschland zwischen 1993 und 2013.
Nachfolgend finden Sie weitere Informationen zum Hochwasserrisikomanagement, als auch zu Niedrigwasser im Rheineinzugsgebiet.